Organisation

Organisatorischer Rahmen

ProFFunt 5/6

ProFFunt 5/6 ist konzipiert für fünf ganztägige Veranstaltungen aus einem Wechsel von Input- und Impulsphasen und jeweils daran anschließenden Workshops, sowie für fünf halbtägige Reflexionstreffen, die u.a. konkrete Erfahrungen im Unterricht thematisieren. Die Arbeitsaufträge in den Workshopphasen zielen auf einen reflektierten Transfer fachwissenschatlicher und fachdidaktischer Inhalte in den alltäglichen Unterricht.

Die pilotierten Materialien stehen prinzipiell zum Einsatz anderenorts zur Verfügung. Die Unterrichtserfahrungen bleiben dabei  - im Interesse authentischer Fallbasierung - jeweils neu zu erheben.

ProFFunt 7/8

In der Fortbildungsmaßnahme werden auf theoretisch fundierter Basis praxisorientiert am jeweiligen Unterricht der teilnehmenden Lehrpersonen konkrete Aufgaben und Sequenzen erarbeitet. In der Tradition des erfolgreichen KOSINUS-Programmes und der erfolgreich pilotierten ProFFunt-Fortbildung für die Klassenstufen 5/6 werden diese zwischen den einzelnen Fortbildungsterminen in der Praxis umgesetzt und beim nächsten Termin diskutiert und reflektiert. Aus diesem Grunde unterrichten die teilnehmenden Lehrpersonen während der Kursdauer auch tatsächlich in Klassenstufe 7 oder 8 Mathematik. Ein Austausch von gemeinsam entwickelten Unterrichtsmaterialien und Unterrichtserfahrungen wird durch die Kursleitung unterstützt.
 
Insbesondere unter Berücksichtigung des heterogenen Teilnehmendenfeldes, welches sich aus neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sowie solchen, die ProFFunt 5/6 erfolgreich
absolviert haben, zusammensetzt, streben wir ein binnendifferenziertes Setting an. Durch ein Wiederaufgreifen zentraler Inhalte aus ProFFunt 5/6 wird sowohl ein Neueinstieg, als auch ein kumulativen Kompetenzerwerb ermöglicht, durch Vertiefung zentraler fachlicher und didaktischer Ideen.
 
Die Fortbildung besteht insgesamt aus einem sechs ganztägigen Veranstaltungen aus Impulsvorträgen mit ausgewählten elementarmathematischen und mathematikdidaktischen Grundlagen und darauf aufbauenden Workshops und in gewissem Abstand jeweils halbtägigen Reflexionssitzungen, in denen die Erfahrungen beim Unterrichtseinsatz der erarbeiteten Aufgaben bzw. Unterrichtssequenzen diskutiert und reflektiert werden. Der Abschlusstermin dient darüberhinaus der Diskussion und Reflexion der Gesamtveranstaltung. Flankiert wird der Input durch ausgewälte Materialien aus den einschlägigen Fachzeitschriften, die den Teilnehmenden über das Internet zur Verfügung gestellt werden.
 
Der Lehrstuhl und die an den einzelnen Modulterminen jeweils beteiligten KOSINUS-Fortbildner stehen den Teilnehmenden zwischen den einzelnen Fortbildungsterminen beratend zur Verfügung. Gegenseitige Unterrichtshospitationen durch Mitteilnehmende aus der eigenen Schule sind ausdrücklich erwünscht. Es können auch Hospitationen durch die Kursleitung organisiert werden.
 
Dokumentation der Planung, Gestaltung, Durchführung und Reflexion des auf der Fortbildung aufbauenden eigenen Unterrichts erfolgt durch Portfolios der Teilnehmenden, die jeweils als Prüfungsleistung am Ende des Kurses abgegeben werden. Portfolio und stete Teilnahme sind Grundlage für die Ausstellung eines Zertifikates.